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Der letzte Bauabschnitt muss für frühere Versäumnisse büßen

Nachdem der Münchner Osten nach dem Wegzug des Flughafens ins Erdinger Moos fast eingeschlafen ist, zeigen sich nun die Planungsfehler der Vergangenheit.

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Quartiersgaragen contra vierspurige Durchgangsstraße mit Busspuren?

Bei der Online-Informationsveranstaltung zu BA 5, wurde von Investorenseite die geplante vierspurige Durchgangsstraße kritisiert und gegen die vorgeschlagenen Quartiersgaragen mit den Worten ausgespielt: ""Es soll eine Straße mit überreg

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Sonstiges

Einmalige Chance

Wenn die Fläche schon bebaut werden muss, dann bietet sich hier jetzt die einmalige Gelegenheit, wirklich zukunftsweisend zu bauen und ein Leuchtturm-Projekt für sinnvolle (= nachhaltig, lebenswert, ökologisch sinnvoll, energieeffizient, schön, grün, verkehrsberuhigt) städtische Bebauung zu werden. Der Riemer Park ist ein absolutes Juwel, das sollte unbedingt gewertschätzt und keinesfalls beeinträchtigt werden. Aus diesem Grund sollte der Zuwachs auch maßvoll sein, der Park kämpft jetzt schon mit zu vielen Menschen - wenn noch einmal 5.000 (oder sogar mehr) Anwohner dazu kommen, wird das alles nicht besser (Müll, Wasserqualität des Sees, heruntergetrampeltes Südufer des Sees etc.). An Sommerwochenenden ist der See jetzt schon zu voll. Die Erreichbarkeit des Parks muss für die Kirchtruderinger gewährleistet bleiben - ggf über Brücken, eventuell kann man die Verbindungsstraße ja auch "tiefer legen"? Eine "state-of-the-art" ökologische, ressourcenschonende und nachhaltige Bauweise sollte Voraussetzung sein - mit minimaler Bodenversiegelung, vielen Grünflächen und großen Bäumen, ggf. tatsächlich mit Solaranlagen auf jedem Dach. Diese typische enge, verdichtete Bebauung, die inzwischen Standard ist, muss unbedingt vermieden werden, da will doch niemand leben, und sehen will man das auch nicht. Die Anzahl der Eichhörnchen hat sich in Kirchtrudering schon deutlich dezimiert, weil immer mehr alte Einfamilienhäuser abgerissen und die Grundstücke bis an die Grenze zugebaut werden, so dass der ganze alte Baumbestand verschwindet. Die Gärten der Erdgeschosswohnungen sollten den Namen auch verdienen - das gewährleistet allein schon viel Grün. Über die Frischluftachse wurde schon ausreichend geschrieben, die muss bestehen bleiben. Auch die Sichtachse zum Kirchtruderinger Kirchturm sollte erhalten bleiben. Zu überlegen wären - auch aus sozialen Gesichtspunkten - Gemeinschaftsgärten und/oder Gemeinschaftsdachgärten. Bevorzugtes Baumaterial sollte Holz sein (Holzfassaden). Ausreichend Tiefgaragen sollten vorgesehen werden, damit die Straßen nicht zugeparkt werden müssen, dann kann die Verbindungsstraße möglicherweise auch kleiner ausfallen. Die kleinen Straßen sollten Fahrradstraßen sein. Kultur: eine Open Air Bühne (Amphitheater-Style) wäre toll. Bäcker und Metzger versteht sich von selbst. Ein schönes Café (oder zwei oder drei) könnte Kirchtrudering auch sehr gut vertragen. Oder eine Rooftop Bar. Toll wäre ein Marktplatz für einen wöchentlichen Markt und sonstige Veranstaltungen. Zu überlegen: ein Bed&Breakfast - das wäre eine schöne Alternative zu den unpersönlichen Hotels. Das ist echt eine einmalige Chance, macht was draus! Und denkt mal über ein Vorkaufsrecht/Vorzugsrecht für Kirchtruderinger Mieter nach.

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