Vorheriger Vorschlag

Mobilität

Im neuen Quartier soll eine Entlastungsstraße für die Reduzierung der schon heute hohen Verkehrsbelastung in Kirchtrudering sorgen und insbesondere dem zunehmenden Verkehr durch weitere neue Baugebiete gerecht werden

weiterlesen
Nächster Vorschlag

Gemeinschaft und Soziale Infrastruktur

Mit dem neuen Quartier soll die Chance genutzt werden, die Infrastruktur Kirchtruderings und der Messestadt zu ergänzen – langfristig geplant sind:

weiterlesen

Freiflächen und Grün

Attraktive Fuß- und Radwegverbindungen im neuen Quartier verbinden künftig Kirchtrudering mit der Messestadt und dem Riemer Park  mit  dem Aktivitätenband und den Erholungs- und Spieleinrichtungen.
Im Quartier soll ein prägnantes Grün- und Freiflächensystem, differenzierten öffentlichen und privaten Grün- und Freiflächen im Zusammenspiel mit der neuen Bebauung entstehen.
Besondere Beachtung finden dabei ökologische und klimatische Aspekte sowie der Erhalt wesentlicher Frischluftschneisen und eine minimale Versiegelung.

  • Wie wollen Sie in Zukunft Freiflächen und Grün nutzen?
  • Welche Angebote im Grünen braucht es für
    • Kinder und Jugendliche?
    • Familien?
    • Ältere?
  • Welche Wege und Anbindungen zwischen Trudering und der Messetadt bzw. dem Messepark oder dem Kopfbau sind Ihnen besonders wichtig?
  • Gibt es Orte und Blickbeziehungen auf dem Gelände, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Kommentare

Es sind mindestens 2 grosszügig angelegt Fuss- und Radwegeverbindungen zwischen Park/Messestadt und Kirchtrudering vorzusehen, zB Höhe Emplstr und Truchthari Anger. Diese sollten mögliche barrierefrei und mit geringer Trennwirkung über die Entlastungsstrasse zu führen. ZB Strasse um ca. 2 Meter in Tieflage/Geländeeinschnitt führen und Breite Fuss-/Radwegebrücke drüber. Tieflage der Entlastungsstrasse kann auch die Trennwirkung, optische Beeinträchtigung (Sichtachsen) und Lärmbelastung reduzieren.

Die bedeutende Frischluftschneise zwischen Messestadt und Kirchtrudering ist zwingend freizuhalten! Dementsprechend ist mit Fläche und Höhe der Bebauung darauf zu reagieren.

Es sollte eine möglichst geringe Versiegelung vorzusehen, Fassaden und Dächer sind konsequent zu begrünen, um die klimatischen Verhältnisse optimal zu gestalten. Regenwasser ist möglichst zu nutzen oder im Quatier zu versickern. Versickerungsflächen im Quartier und am Rand vom Park schaffen, insbesondere auch im Hinblick auf Starkregenereignisse.

Vom Park in die Messestadt führen mehrere Grünstreifen ("grüne Finger").
Was ich bisher in den Planungen aber nicht gesehen habe, ist eine (Fuß-/Rad-)Verbindung vom Park zum bestehenden Grünstreifen in Kirchtrudering zwischen Mitterfeld, Truchthari-Anger, Haniklstr. und Santrigelstr., ABSEITS der Straßen. Ich würde mir wünschen, dass so eine Verbindung aufgenommen wird. Das würde den Zugang vom Zentrum Kirchtruderings deutlich verbessern gegenüber nur Gehwegen entlang der Straßen. Die Verbindung könnte durch Innenhöfe und vielleicht über einen innenliegenden autofreien Platz inmitten der neuen Bebauung führen und in der Nähe des Tribünen-Kopfbaus in den Park münden.

In der Podiumsveranstaltung vom 27.07.2021 wurden schon verschiedene wichtige ökologische Aspekte angesprochen, z.B. Frischluftschneise, Bodenversiegelung, Grünflächen, etc.
Diese Aspekte sollten auch unter dem Gesichtspunkt „Klimaanpassungsmanagement“ genauer beleuchtet werden. Aufgrund des Klimawandels muss in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen und Hitzeperioden gerechnet werden. Es wurde in dem Video-Meeting ja angesprochen, dass z.B. die Bepflanzung mit Bäumen und die Errichtung von Frischluftschneisen bei starker Hitze begünstigend auf das Mikroklima wirken. In Bezug auf in Zukunft häufiger zu erwartende Starkregenereignisse wurden keine konkreten Angaben gemacht, außer allgemeinen Verweisen auf die durch die Bebauung bedingte Bodenversiegelung eines großen Areals.
Da die Bodenversiegelung aufgrund der Bebauung sich naturgemäß nicht vermeiden lässt, sollten bei der Planung Maßnahmen berücksichtigt werden, die mögliche Überflutungen vermeiden helfen. Hier kämen eine leistungsstarke Kanalisation mit entsprechend dimensionierten Abwasserrohren, der Bau von Zisternen, Beibehaltung von Grünarealen als Sickerflächen etc. in Frage.
Es wäre auch interessant zu erfahren, wie diese Aspekte in Bezug auf schon bestehende Anliegerstraßen wie z.B. Straßl ins Holz adressiert werden sollen, die noch über kein Straßenkanalsystem (Regengullis, etc.) verfügen.

laut Meldung in der AZ https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/klimwandel-muenchen-wird-z... soll Zitat: "Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung soll in Zukunft darauf achten, dass genug Verdunstungszonen in der Stadt erhalten bleiben - und Regenwasser nicht einfach in die Kanalisation abläuft. ...Bei großen Neubau-Planungen in München sollen diese Aspekte nun schon ab den ersten Planungsschritten berücksichtigt werden. Hierfür spielen Grünflächen sowie Bäume und Sträucher eine zentrale Rolle, indem sie dazu beitragen, Wasserspeicherung und Verdunstung zu erhöhen. Die Kühlwirkung durch Verdunstung hat zudem eine klimaregulierende Wirkung."
Ferner hat OB Reiter den Green Ciry Accord (https://ru.muenchen.de/2021/142/Oberbuergermeister-Reiter-unterzeichnet-...) unterzeichnet, das den Nachhaltigkeitszielen Münhens eine erweiterte Sichtbarkeit verschafft.
Ich frage mich, wie diese Ankündigungen mit der geplanten 4 spurigen Straße zusammenpassen.

Die derzeit bestehenden Wegebeziehungen insbesondere die derzeitige Kieswegverbindung direkt in die Emplstraße sollte beibehalten werden.

Das gesamte Viertel sollte nach dem Schwammstadtprinzip funktionieren. Die Frischluftschneisen müssen erhalten bleiben.

Statt Platz für eine vierspurige Straße zu verschwenden, sollte die Straße zwei Spuren haben und der dadurch gewonnene Platz sollte der Grünflächenversorgung dienen. Der Riemer Park als überörtliche Erholungsfläche sollte als Fläche NICHT dem Grünflächenbedarf des Viertels angerechnet werden. Das neue Viertel benötigt seine eigenen wohnortnahen Grünflächen.

Bei den Grünfingern in der Messestadt hat sich bewährt, dass es (fast immer) einen behutsamen stufenweisen Übergang zwischen privatem, halböffentlichem und öffentlichem Grün gibt. Hier haben sich Abgrenzungen mit Hecken bewährt und unterschiedliche Höhenniveaus bewährt.

Alle Grünflächen sollten naturräumlich aufeinander bezogen und miteinander verbunden sein. Dabei sollte es auch Planungen geben, die das tierfreundliche Bauen gemeinsam mit der notwendigen Vegetation für die jeweiligen Tierarten plant, z.B. Fassadenbegrünung als Nistorte für Spatzen und die notwendigen Heckenstrukturen dazu.

Bodengebundene Fassadenbegrünung sollte von Anfang an mit geplant werden. Dabei ist Fassadengrün mehr als eine Wandfarbe. Sie benötigt Platz, der mit eingeplant werden muss, ansonsten heißt es danach, es sei kein Platz mehr für eine Fassadenbegrünung vorhanden oder die Sparten (Wasser, Strom, Glasfaserkabel) liegen im Weg. Die Ableitung von Regenwasser sollte auch die Bedürfnisse der Fassadenbegrünung berücksichtigen. Fassadenbegrünung und Bäume stehen ebenfalls in Wechselbeziehungen und können sich gegenseitig durch Beschattung/Kühlen ergänzen.

Photovoltaik und Dachbegrünung sollten sich nicht gegenseitig ausschließen. Auch sie ergänzen sich oft sehr gut.

Für Privatgärten sollte es einen Ratgeber geben, zur Bepflanzung der Gärten mit heimischen, tierfreundlichen Gewächsen. Dabei sollte explizit auch auf unerwünschte Pflanzen hingewiesen werden (z.B. Forsythie als ökologische Wüste). Hier bietet sich eine Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz an.

Unbedingt sollten auch Tuje und ähnliche wertlose Gewächse in ein "dont" Katalog aufgenommen werden.

Hallo,
ich fände es wünschenswert, wenn nutzbare Pflanzen genommen werden, bei Bäumen z.B Esskastanie; Felsenbirne; Maulbeere und andere Obstbäume; die der Allgemeinheit frei zugänglich wäre. Bei Gehölzen z.B Mirabelle Haselnuss etc.
MfG

Die durch das neue viertel bebaute Freifläche verkleinert faktisch die heute als Park nutzbare Fläche.
Das muss durch attraktive Freiflächen im und am neuen Viertel ausgeglichen werden.
Also nicht alles zubauen sondern attraktive Grünflächen mit einplanen.
Der Riemer Park ist bereits heute stark besucht und neue Anwohner brauchen mehr und nicht weniger Grünfläche. Alternativ treibt man die Anwohner in ihrer Freizeit aus der Stadt und erhöht den Verkehr im Umland.

Plätze im neuen Viertel sollen attraktiv werden und nicht allein nach praktischen Gesichtspunkten geplant werden (wie in anderen Bauabschnitten der Messestadt geschehen):
Keine Versiegelung und viel Grün! Sitzgelegenheiten und Spielplätze (auch für Erwachsene!).

Die Ruinen der Tribünen vom früheren Flughafen sollten weggerissen werden. Es ist nicht nachvollziehbar, warum diese unter Denkmalschutz stehen. Sie sind hässlich, sie haben keinen praktischen Nutzen, und sie verbrauchen Fläche, die nicht gerade im Überfluss vorhanden ist. Es wäre besser, wenn an der Stelle der baufälligen Ruinen Erholungsflächen und Spielplätze entstehen würden.

Das am Riemer See entspringende Aktivitätnband sollte bis zur Emplstraße fortgeführt werden und in der Emplstraße bis in die Kirchtruderingerstraße als attraktive Fuß- und Radwege fortgestzt werden.
So wird eine gute Anbindung des Parks von Kirchtruderinger Seite aus gewährleistet und die Messestadt/Park gut mit Kichtrudering verbunden.

Viel Grün ohne Definition. Mit Bänken, Wiesen Beeten, Bäumen und vielleicht noch etwas Wasser.
Die Gestaltung der Grünflächen im Park finde ich jahreszeitlich, sehr natürlich und wirklich gelungen. Die Gestaltung der kleineren Quartiersplätze sind oft hübsch und mit den einfachen Wiesenstreifen ansprechend. Eine Fortsetzung wäre schön. CommunityGärtnern wäre ein soziales Projekt. Ein Basketballplatz für Jugendliche sehr von Jugendlichen gewünscht.
Wichtige Wege: Die Promenade als Verbindung zu Trudering bzw. als Weg nach Haus- und Bogenhausen mit dem Rad.