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Stadt und Raum

Es soll ein flächensparendes Quartier mit zukunftsweisenden Baustrukturen und Bebauungsdichten entstehen.

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Freiflächen und Grün

Attraktive Fuß- und Radwegverbindungen im neuen Quartier verbinden künftig Kirchtrudering mit der Messestadt und dem Riemer Park  mit  dem Aktivitätenband und den Erholungs- und Spieleinrichtungen.

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Mobilität

Im neuen Quartier soll eine Entlastungsstraße für die Reduzierung der schon heute hohen Verkehrsbelastung in Kirchtrudering sorgen und insbesondere dem zunehmenden Verkehr durch weitere neue Baugebiete gerecht werden.

Zusätzlicher Verkehr durch die neue Bebauung soll verträglich in das bestehende örtliche, regionale und überregionale Hauptstraßennetz eingebunden werden. Dafür sind geeignete Konzepte zu entwickeln.

Ziel wird es sein, eine möglichst verkehrsreduzierte und flächensparende Quartierserschließung zu schaffen und dabei gleichzeitig Zugangswege z.B. zum Riemer Park zu ermöglichen:

Neue Mobilitätskonzepte und eine Förderung des öffentlichen Nahverkehrs sollen zur Minimierung des Autoverkehrs sowie Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs beitragen.  

Attraktive Fuß- und Radwegverbindungen im neuen Quartier vermeiden Verkehr und steigern die Aufenthaltsqualität des Quartiers.

  • Braucht Trudering eine Entastung vom zunehmenden Autoverkehr?
  • Haben Sie Interesse an Sharing-Angeboten (Auto, Rad)?
  • Was muss ein gutes Rad- und Fußwegenetz leisten?
  • Wie sollte die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr am besten erfolgen?

Kommentare

Wie kann man von einem "attraktiven Quartier" sprechen (27.7.), wenn dieses durch eine über-breite Durchgangsstraße zerschnitten wird? Mir ist es ein Rätsel, dass die Stadt München diese eigentlich als Entlastungsstraße für Mitterfeld und Trudering Ortskern gedachte Straße mitten durch ein Neubaugebiet führen möchte und diese Straße dann ZUSÄTZLICH der Erschließung dieses neuen Quartiers dienen soll.

Und genauso ist es mir ein Rätsel, wie man einen wesentlich sinnvolleren Verlauf dieser Straße NICHT MEHR DURCH DEN FRIEDHOF dadurch verhindert, indem man den optischen Schandfleck einer seit Jahrzehnten dem Verfall preisgegebenen ehemaligen Flughafentribüne aus angeblichem "Denkmalschutz" erhalten will. Wenn überhaupt sollte doch zur Erinnerung an diese hässliche Tribüne der Kopfbau ausreichen und die Umfahrung sollte östlich des Friedhofes verlaufen und am besten auf kürzestem Weg an den Hüllgraben angebunden werden. Dadurch würde das neue Quartier nicht belastet, aber auch der aktuell zerschnittene Friedhof könnte vielleicht umfahren und zusammengeführt werden (einmalige Chance!). Bei 30% mehr Verkehr (Aussage 27.7.) wirken doch die nicht änderbare Zweispurigkeit des nördlichen Mitterfeldes (inkl. fehlendem Radweg!) und die "Bedarfsampel" am Friedhof wie ein Stöpsel, Rückstaus sind vorprogrammiert und der auf der Umgehung mit eigener Busspur beschleunigte Linienbus steht im Stau.

Die am 27.7. von dem Vertreter des Mobilitätsreferates vorgetragenen Ideen würde ich gerne um einen Prüfpunkt erweitern: denn neben dem BA5 wird in nicht all zu ferner Zukunft das Schulzentrum an der Josef-Wild-Str. eröffnet. Wie kommen denn die 2.500 Schüler dorthin? Ähnlich eines neuen S-Bahn-Haltes Schwablhofstr. hielte ich es für naheliegend zu prüfen, ob die fast direkt unter der Schule durchfahrende U-Bahn hier nicht einen Halt einlegen könnte? Ich ahne schon, dass der Abstand zu Messestadt West (zu?) gering sein könnte, aber neben der Schule wäre südlich der Friedhof und vielleicht ließe sich auch das Neubaugebiet über einen Radweg zur U-Bahn anbinden?

Die Schüler kommen hoffentlich überwiegend zu Fuss oder mut dem Rad. Wer mit der U-Bahn kommt ist von Messestadt West in 5 Minuten hingelaufen. Für die "Fusskranken" hält auch der 139er direkt vor der Schule. Ein U-Bahnhof kostet Millionen, dafür, dass mal morgens und mittags/nachmittags die Schüler da ein-/aussteigen sollen, zumal 12 Wochen im Jahr Ferien sind!? Die Messestadt und Moosfeld sind super mit den vorh. U-Bahnstationen erschlossen.

Die Entlastungsstrasse sollte beginnend vom Friedhof bis zur S-Bahnunterführung Schwablhofweg in Tieflage/Geländeeinschnitt (ca 2 Meter tief) geführt werden. Somit werden Sichtachsen Park/Kirchtrudering nicht vom Kfz-Verkehr beeinträchtig und ggg. auch die Verlärmung reduziert. Das shafft auch Möglichkeiten die Fuss- und Radwegeverbindungen Kirchtrudering- Park/Messestadt mögliche barrierefrei/durchlässig zu gestalten.

ÖPNV-Beschleunigung ist wichtig, aber wozu braucht es zwei Busspuren entlang der Entlastungsstrasse? Hier reicht eine Bevorrechtigung/Beeinflussung an den Kreuzungen/Ampeln. Zudem wozu, wenn der 139er nur alle 20 Minuten hier lang fährt? Im übrigen ist der Bus viel besser in der Strasse am Mitterfeld (heutiger Linienweg) aufgehoben, dort erschliesst er das neue wie auch das vorhandene Siedlungsgebiet von Kirchtrudering optimal/zentral. Wenn der Kfz-Verkehr aus der Strasse Am Mitterfeld weitgehend raus ist passt auch der Bus dort. Den Anschluss an die Entlastungsstrasse beim Friedof kann man dann auch als "Busschleuse" gestalten, dass ausser dem Bus kein Kfz- Verkehr in die Strasse Am Mitterfeld einfahren kann.

Liebes Planungsteam,
unsere Eigentümergemeinschaft in der Heltauer Straße - Reihenhäuser und Wohnhaus - existieren nun seit 34 Jahren. Leider hat sich in dieser Zeit bezüglich Anbindung an U- und S-Bahnverkehr bis heute nichts geändert. Insbesondere, da gerade in diesem Zeitraum sich einiges verändert hat.
1. Ladenöffnungszeiten 6 Tage in der Woche bis 20:00 Uhr.
2. Klimawandel und Stadtluft
3. Für meine Frau und mich: Arbeitsplatzverlagerung von Neuperlach in den Norden von Schwabing
Die Daten zum Linienbus 192: https://efa.mvv-muenchen.de/ttb/mvv_23192___H_s21_1.pdf
Samstag und Sonntag keine Fahrten in den Bereich Heltauer Straße (Richtung Moosfeld)
Nach 20:00 Uhr keine Fahrten in den Bereich Heltauer Straße (Richtung Moosfeld)
Umsteigen in den Münchner Norden als Beispiel: 192 bis Truderinger Bahnhof, U2 bis Innsbrucker Ring, U5 bis Odeonsplatz, U6 bis Nordfriedhof.
Diese Mobilitätsmöglichkeiten abgebildet auf 1 bis 3:
zu 1) Einkaufen in der Innenstadt mit Gepäck spätestens bis 19:00 Uhr abschließen oder mit dem Auto bis Michaelibad fahren.
zu 3) unser Weg zur Arbeit morgens um die 60 Minuten, abends, nach 19:00 wegen noch längerer Wartezeiten beim Umsteigen und geringerer Taktfrequenzen bei der U-Bahn mindestens 80 Minuten. Mit dem Auto morgen 45 Minuten, abends nach 19:30 maximal 30 Minuten.
zu 2) Ich denke, wir sind uns einig, dass die Nutzung des Autos mit Verbrennungsmotor in der Stadt kontraproduktiv ist.
Wenn Sie für die Gegend im Münchner Osten eine Neuplanung bezüglich Mobilität durchführen, dann möchte ich Sie bitten, dass nicht nur an die von Ihnen vorgestellte neue Wohnsiedlung gedacht wird, sondern auch an den Bestand der bisherigen Wohnbereiche im Osten, die heute deutlich unterversorgt sind.
Mit freundlichen Grüßen
Armin Pirkenseer

Könnte man die Entlastungsstraße und die Anbindung des neuen Wohngebietes nicht über zwei Ebenen realisieren. Ich denke da an eine Verkehrsführung ähnlich dem McGraw-Graben oder der Verkehrsführung unterhalb des Olympiazentrums. Also fließenden Individualverkehr und ÖPNV in Troglage mit entsprechenden direkten Zufahrten zu Tiefgargagen der Wohnbebauung/ Quartiersgaragen und darüber, eventuell mit zusätzlichen Brücken, die Radfahrer und die Fußgänger über entsprechende Boulevards?

Ich bin entsetzt über das rückwärtsgewandte Konzept einer vierspurige Straße durch das neue Viertel!
Eine solche monströse Verkehrs-Schneise liegt völlig konträr zu den Zielen die sich das Bauvorhaben selbst gibt: „möglichst verkehrsreduziert“, „flächensparend“, „Förderung des öffentlichen Nahverkehrs“, „Attraktive Fuß- und Radwegverbindungen“, „Anbindung des Parks and Kirchtrudering“. Nichts davon wird gelingen, wenn man das neue Viertel mit einer Straße durchschneidet, die von Fußgängern vermutlich nur an einer „Bettelampel“ sicher zu überqueren sein wird.
Das Anliegen der Bewohner der Am Mitterfeld Straße den Verkehr vor ihrer Haustür zu reduzieren ist verständlich. Dafür aber die Bewohner des neuen Viertels, zahlenmäßig ungleich mehr, mit den Lasten einer neuen Straße, die auch neuen Verkehr anzieht, zu belasten ist absurd. Gleichzeitig möchte man die neuen Mitbewohner dann animieren möglichst das eigene Auto stehen zu lassen, oder ganz darauf zu verzichten. Das kann nicht klappen.
Die Beschleunigung des ÖPNV durch eine Busspur auf ca. 700m ist sicherlich sehr begrenzt, zusätzlich werden Rückstaus im neuen Viertel durch das dann notwendige Einfädeln erzeugt. Eine Bevorrechtigung der Busse lässt sich auch mit anderen Mitteln erreichen.
Von einer modernen Verkehrsplanung erwarte ich, dass diese den Individualverkehr reduziert und nicht einfach mal so 20% Steigerung annimmt. Alles andere ist erschreckend ignorant hinsichtlich der Herausforderungen die uns in der Zukunft erwarten. Auch die Bewohner der Randlagen der Stadt haben ein Anrecht auf ein gesundes Lebensumfeld, nicht nur die der Innenstadt. Durchgangsverkehr aus dem Umland hat in den Wohnvierteln nichts verloren.
Die neue Straße soll maximal zweispurig werden, am Rand der Wohnbebauung geplant werden und sich auf den notwendigen Erschließungsverkehr beschränken!

Wie soll denn der zusätzliche Verkehr bewältigt werden, wenn noch nicht einmal der heutige Verkehr zwischen Wasserburger Landstraße und A94 vernünftig bewältigt werden kann? Da müsste doch ein vierspuriger Ausbau her ab Schwablhofstraße bis zur A94 - und das ist doch sicher politisch nicht gewollt! Die Bahnunterführung A94 ist doch jetzt schon die Hölle
Und wie sieht es mit der ÖPNV-Anbindung aus - soll die Buslinie 139 jetzt alle 5 Min zwischen Trudering und Riem verkehren und die Busfrequenz durch den alten Truderinger Ortskern (bereits jetzt 40 Busse pro Stunde) noch mehr erhöhen?
Die politisch gewollte Verdichtung des Ballungsraums München, die durch Bildung eines innerstädtischen Silicon Valley mit Ansiedelung von Unternehmen wie Google, Microsoft usw. innerhalb des Mittleren Ringes ist völlig verfehlt und kriminell! Anstelle dessen sollte man die Attraktivität ländlicher Gebiete fördern und so der Verödung in wirtschaftlicher, (infra)struktureller, kultureller Hinsicht usw. entgegenwirken.
Aber sowohl Reiter als auch Söder wollen sich ja als kleine Könige im Glanz einer Weltmetropole sonnen und übergreifendes Denken liegt ihnen somit fern!

Moderationskommentar

Hallo Alex Link,

wir freuen uns über Ihren Beitrag, möchten jedoch darum bitten, künftig auf Formulierungen zu verzichten, durch die sich Dritte persönlich angegriffen fühlen könnten.

Viele Grüße vom Moderationsteam

Es wurde in der Veranstaltung von 27.07.2021 nochmals die geplante Durchgangsstraße vom Mitterfeld zum Rappenweg vorgestellt und auf die zu erwartende starke Verkehrsbelastung hingewiesen. Da man nun davon ausgehen muss, dass diese Straße so wie vorgestellt gebaut wird, drängt sich das Thema Lärmschutz auf. Es wurde in der o.g. Veranstaltung sehr wenig bis nichts zum Thema Lärmschutz für die alten und neuen Anwohner ausgeführt. Da eine stark befahrene Straße quer durch ein großes Wohngebiet gebaut werden soll, sollte man von einem sich auf der Höhe der Zeit befindlichen „Lärmmanagement“ ausgehen können. Entsprechende Maßnahmen sollten bei der Planung berücksichtigt werden (z.B. Flüsterasphalt, Geschwindigkeitsbeschränkung, Lärmschutzwände). Hierzu sollte seitens der Planer gesondert Stellung genommen werden.

Es wurde in der Veranstaltung vom 27.07.2021 mehrfach auf die angestrebte Vernetzung zwischen dem neuen Stadtteil und dem angrenzenden Kirchtrudering verwiesen. Da die neue Verbindungsstraße eine Art physische Barriere darstellen wird, sollten öffentliche Ladestationen für E-Autos nicht nur auf der der Messestadt zugewandten Seite des neuen Viertels entstehen, sondern auch auf derjenigen, die Kirchtrudering zugewandt ist, so dass die Einwohner von dort auch einen einfachen Zugang zu E-Ladesäulen haben können.

1. Eine vierspurige Straße durch das neue Viertel widerspricht der dringend erforderlichen Verkehrswende und ist sozial ungerecht:
- Wer will schon an einer vierspurigen Straße wohnen mit Lärm und schlechter Luft? Wer es sich leisten kann, zieht eine andere Wohnlage vor. Sozialwohnungen werden dann dorthin gebaut und diejenigen, die weniger verdienen schirmen das Viertel für die anderen Anwohner*innen ab.
- Mehr Straßen ziehen mehr Verkehr an. Das wurde immer und immer wieder bewiesen. An Ihren enden mündet diese vierspurige Straße dann aber ohnehin wieder in den zweispurigen Rappenweg und das zweispurige Mitterfeld ein. An diesen Stellen wird sich der Verkehr stauen und die Nachbarschaften mit Lärm und Abgasen länger als notwendig belasten.
- Vier Spuren bedeuten doppelt so viel Versiegelung wie notwendig. Das ist passt nicht in die Debatte Städte klimafreundlicher zu machen.
- Statt einer eigenen Busspur sollte man Busbevorrechtigungsspuren am Anfeng udn am Ende der Entlastungsstraße bauen, so dass der Bus immer voraus fährt und nicht im Stau stecken leibt.

2. Öffentliche Anbindung an den ÖPNV:
- Sehr gute Geh- und Radwegverbindungen an die bestehenden U-Bahnhöfe Messe West und Moosfeld, gegebenenfalls sogar überdacht und toll beleuchtet mit LED z.B. hinter der Flughafentribüne vorbei (könnte ein Hingucker werden und für eine fahrradfreundliche Stadt werben)
- Ausreichende und überdachte (sowie bepflanzte) Fahrradabstellmöglichkeiten direkt vor den Wohnhäusern und den Bahnhöfen (es muss bequem sein, das Fahrrad zu benutzen). Diese Infrastruktur soll VOR dem Bezug der Wohnungen vorhanden sein, damit es von Anfang an leicht, bequem und attraktiv ist auf das eigene Auto zu verzichten.
- E-Mobilitätslösungen für mobilitätseingeschränkte Personen, wie z.B. kleine Zubringerbusse zu den Bahnhöfen oder
- Viele Sharing Angebote, die ebenfalls VOR Bezug der Wohnungen zur Verfügung stehen müssen, damit sich für diejenigen, die nicht ohnehin schon ohne Auto wohnen, die Anschaffung eines Autos bestenfalls erübrigt.
- Stellplätze für Sharing-Autos und eigene Autos an den Rand des Viertels, damit der Verkehr möglichst aus dem Viertel draußen bleibt. Diese Quartiersgaragen auch die Möglichkeit bieten, dass dort Kleintransporter und Wohnmobile (die sonst wild geparkt werden) untergestellt werden können.
- Die Quartiersgarage sollte begrünt sein und ein genutztes Dach haben (z.B. Sportplatz, begrünte Aufenthaltsfläche mit Café), PV

Das neue Viertel sollte möglichst autofrei sein. Wer ein Auto haben will, kann es in den beiden (?) Quartiersgaragen am Rande des Viertels parken. Durch konsequentes Parkraummanagement sollte verhindert werden, dass angrenzende Nachbarschaften zugeparkt werden.

Der Fokus der Verkehrsmittel im und zum neuen Viertel soll auf ÖPNV, Fuß- und Radverkehr gelegt werden.
Motorisierter Verkehr und dessen Parkmöglichkeiten an den Rand, einladende und bequeme Verkehrswege für die Alternativen im Viertel und zum Viertel, baulich getrennt. Überregional Verkehrswege für den Fahrradverkehr sollen voraus gedacht werden.
Das neue Viertel soll kein Parkplatz für Autos werden!

Da habe ich mir die Augen gerieben, das soll die moderne zeitgemäße Verkehrsplanung unserer Stadt sein? Die Riemer sollen den Verkehr in Trudering 'reduzieren'?

Es ist bekannt: wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.

Das schlimmste - es entsteht eine Barriere zwischen Riem und Trudering, für alles was nicht mit vier Rädern unterwegs ist.

Das darf nicht sein!

Liebe Stadtverwaltung, bitte, bitte, überdenkt Eure Planung!

Eine große Umgehungsstrasse ist unnötig und führt nur zu Problemen.
München hat in der Vergangenheit schon viel zu sehr Autos bevorzugt. Autos sollten in einer umweltbewussten Stadt nur im Ausnahmefall benutzt werden. Ein flächendeckender Ausbau der Rad- und Fusswege sowie ein guter und kostenloser ÖPNV sind dafür dringend nötig! Die autogerechte Stadt ist weder menschengerecht noch lebenswert.

Die geplante vierspurige Entlastungsstraße erscheint mir durchaus angemessen. Immerhin soll sie sowohl die Verkehrsbelastung von Kirchtrudering reduzieren, als auch die neuen Wohngebiete erschließen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das mit zwei Spuren vernünftig funktionieren soll. Es mag sein, dass bei der Trassierung und Gestaltung optimiert werden kann, das ändert aber nichts an der Notwendigkeit der Schaffung und der ausreichenden Dimensionierung der Entlastungsstraße.

Ein breiter, kreuzungsfreier Radweg (mit Fußweg) zwischen Kirchtrudering (Emplstraße) und Messestadt (Promenade) ist wichtig. Derzeit gibt es keinen schönen Weg, sondern eckige schotterige Wege, die sich Radler und Fußgänger teilen müssen.
Eine weitere Anbindung zwischen Emplstraße und dem Aktivitätenband (Richtung Riemer See) würde den im Sommer starken Ausflugsverkehr von Fußgängern und Radlern sicher wichtig sein und das neue Qaurtier auch gut an den Park anbinden.

Eine radbevorzugende! Verkehrsanbindung zwischen dem Aktivitätenband im Riemer Park und der Kirchtruderingerstraße (ideaerweise auch bis zur Bahn-Unterführung Lehrer-Götz-Weg und zum nördlichen Teil des Truderinger Bahnhofs) über die Emplstraße wäre eine gute Anbindung für die Messestadt und das neue Quartier.

Vom Akitvitätenband bis zur Kreuzung Kirchtruderingerstraße/Schmuckerweg/Am Mitterfeld kann eine kreuzungsfreie (mittels Unterführung bei der geplanten Entlastungsstraße und einer entsprechenden Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Emplstraße/Kirchtruderingerstraße) Möglichkeit geschaffen werden Redfahrenden eine Verbindung zwichen Krichtrudering und Riemer Park herzustellen.

zweiter Absatz:
Vom Akitvitätenband bis zur Kreuzung Kirchtruderingerstraße/Schmuckerweg/Am Mitterfeld kann eine kreuzungsfreie (mittels Unterführung bei der geplanten Entlastungsstraße und einer entsprechenden Vorfahrtsregelung an der Kreuzung MANCHESTERPLATZ) Möglichkeit geschaffen werden Redfahrenden eine Verbindung zwichen Krichtrudering und Riemer Park herzustellen.

Die geplante vier spurige Entlastungsstraße durch das Quartier ist im Jahre 2021 nicht mehr zeitgemäß.
Hier wird ein Quartier für die Zukunft geplant und es wird wieder eine überdimensionierte Straße gebaut die mehr Verkehr anziehen wird als die Straße Am Mitterfeld bisher hat.
Die Straße am Mitterfeld ist stark frequentiert, aber dafür gibt es auch andere Lösungen. Warum ist diese Straße nicht eine 30er Zone und der Verkehr müsste weiter über den Münchner Osten ausweichen. ÖPNV und Radler sollten Vorrang haben auf dieser Nord-Süd-Achse, dann werden auch weniger Leute dort auf dem Weg das Auto bevorzugen.
Die Entlastungsstraße ist jedenfalls auch keine langfristige Entlastung des Münchner Ostens, sondern verschiebt das Problem nur in das neue Quartier, wo auf 400 m dann vierspurig ausgabaut wird. Also diesen Irrsinn verstehe ich wirklich nicht.

Eine vierspurigen Straße klingt nach Mobilitätsvergangenheit. Maximal zwei Spuren und Zone 30. Vier Spuren sind optisch schrecklich und mittel-bis langfristig ein falsches Signal in Sachen Klima.

Radwege, bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr und Anreize für die vielen Autofahrer*innen nicht Auto zu fahren. Es sitzen häufig nur ein bis zwei Personen im Auto.

Die geplante vierspurige Strasse finde ich kompett umzeitgemäß. Alternative Mobilitätlösungen müssen im Fokus sein
Für alle die die nicht mit dem Auto unterwegs sind, ist die geplante Entlastungsstrasse eine enorme Barriere. Für die Waldtruderinger zum Riemer Park und für die Riemer zum Anschluss mit der Stadt.
Eine vierspurige Strasse ist ein riesiges Hindernis für ein gutes Rad- und Fußwegenetz!