Nächster Vorschlag

Mobilität

Im neuen Quartier soll eine Entlastungsstraße für die Reduzierung der schon heute hohen Verkehrsbelastung in Kirchtrudering sorgen und insbesondere dem zunehmenden Verkehr durch weitere neue Baugebiete gerecht werden

weiterlesen

Stadt und Raum

Es soll ein flächensparendes Quartier mit zukunftsweisenden Baustrukturen und Bebauungsdichten entstehen. Besondere Berücksichtigung soll der vorhandene, städtebauliche Charakter Kirchtruderings sowie der Messestadt Riem mit adäquaten stadträumlichen Übergängen finden.

Die globalen Ziele an die Klimaneutralität sollen bei der künftigen Bebauung Beachtung finden.
Die Traufhöhen sollen sich insbesondere an der bereits vorhandenen, räumlich wirksamen Bebauung mit drei bis fünf Geschossen und dem Schulcampus Riem orientieren. Städtebauliche Akzente mit einer Überhöhung von bis zu 35 % sollen möglich sein.

  • Welchen Charakter erwarten Sie sich von den neuen Stadträumen (städtisch, naturnah, …)?
  • Wie kann der neue Stadtteil das vorhandene Freiraumangebot ergänzen?
  • Welche Aufenthaltsqualitäten im neuen Stadtteil wären eine Bereicherung für Sie?
  • Worauf sollte bei der neuen Bebauung besonders geachtet werden?
  • Wie wichtig schätzen Sie ein nachhaltige, klimaneutrale Bauweise ein?

Kommentare

Besser überhaupt nicht bebauen sondern die Grünfläche des Riemer Parks erweitern. Wie kann man denn überhaupt auf die Idee kommen bestehende Grünflächen im unmittelbaren Bereich eines Parks, wie dem des Riemer Parks, zu überbauen. Weitere Verdichtung in diesem Bereich ist unverantwortlich. Die Einbeziehung des Bürgers über diese angebliche dialogische Form ist scheinheilig. Denn das Bauvorhaben im unmittelbaren Nahbereich des Parks scheint ja wohl beschlossene Sache zu sein.

Auch der Grünstreifen entlang der Bahn mit Biotopen, Schaf- und Bienweide usw. wird wegen der Besiedelung durch den Druck der angesiedelten Bevölkerung keinen Bestand mehr als Rückzugsraum für Flora und Fauna mehr haben. Aber offensichtlich bleibt der Naturschutz außen vor!

Die Bebauung hat sich am vorh. Umfeld insbesondere von Kirchtrudering zu orientieren. Gebäude mit 6-8 Geschossen ist eindeutig zu massiv.

Es sollte konsequent auf Nachhaltigkeit bei den Bauten geachtet werden, Solarenergie und Niedrigenergiehaus sollten Pflicht sein, Regenwasserrückgewinnung und oder Versickerung sollten realisiert werden.

Die LHM hat bereits die erfolgreiche Umsetzung der Holzbauweise am Prinz-Eugen-Park demonstriert. Dieses neu entstehende Quartier 5. Bauabschnitt der Messestadt ist die einmalige Chance für Klimaschutz und eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Es sollten vorwiegend Quartiersgaragen/Parkhäuser zur Verfügung stehen, die bei Leerstand in der Nutzung flexibel sein können. Durch weniger Versiegelung und keine Unterbauung wären größere Bäume pflanzbar und ggfs. das Schwammstadtprinzip umsetzbar. Größere Bäume bieten eine große Aufenthaltsqualität. Der Raum und die Wege zwischen der Bebauung werden zu grünen Wohnhöfen. Regenwasser kann nicht nur zwischen den Bäumen sondern auch mithilfe aufwendigerer Gründächer gespeichert werden. Die Gründächer sollten u.a. als Gemeinschaftsterrassen abwechslungsreich mit Hochbeeten ausgestattet werden.
Die höheren Bauten sollten entlang der Straße vorgesehen werden und nach Kirchtrudering hin die Höhen abgestuft werden. Die niedrigere Bebauung kann durch geschickte Grundrissanordnung linear oder l-förmig (wie auch im 3. und 4. Bauabschnitt umgesetzt) angeordnet werden. Hierbei entstehen die o.g. Wohnhöfe, die sich zueinander öffnen.
Die Durchlüftungsachsen, die Wegebeziehungen und damit die Verknüpfung mit dem Park sollte beachtet werden.

Die zulässige Höhe der Bebauung sollte sich unbedingt an der Höhe der vorhandenen Bebauung im Umfeld orientieren, also Kirchtrudering. Nur so kann auch die Akzeptenz der Anwohner erricht werden! Es wäre absolut nicht einzusehen, warum ausgerechnet hier in Kirchtrudering mit einer hohen und höchstverdichteten Bebauung nachgeholt werden sollte, was in anderen, attraktiven Stadtteilen zugunsten der Lebens- und Wohnqualität der dortigen Bewohner unterblieb!
Das bedeutet, dass im unmittelbaren Anschluss am Park max. 3 Geschosse ermöglicht werden, im unmittelbaren Anschluss an die vorhandene Bebauung von Kirchtrudering ebenfalls max. 3 Geschosse, und allenfalls im südlichen Bereich zwischen Rappenweg und Bahnlinie eine Bebauung mit max. 4 Geschossen ermöglicht wird.

Ich wünsche mir ein lebendiges Viertel, das in den Erdgeschoßen Platz für Geschäfte, Büros, städtische Einrichtungen, Shared Space speziell auch für junge Erwachsene, die sich selbständig machen wollen aufweist. Diese EG-Nutzung sollte konzentriert um eine "Mitte" des Viertels sein, die einen (oder zwei bis drei) zentralen Plätze mit sehr hoher Aufenthaltsqualität aufweist (Vorbild: italienische Piazza).

Selbstverständlich soll das Viertel so klimaneutral wie möglich sein mit viel Grün und sehr überlegten Doppelnutzungen! Kein Dach sollte ungenutzt sein (PV, Aufenthalt, wasserspeicherndes Substrat für Dachbegrünung und das Schwammstadtprinzip)

Die Häuserfassaden sollten abwechslungsreich und einladend sein. Keine Betonbalkone (wirkt immer schlecht udn verdunkelt die Wohnungen). Rundumbalkone für Fassadenbegrünung. Holzbauweise. Derzeit sehen fast alle Neubauviertel in Deutschland gleich aus. Es wäre schön, wenn dieses Viertel heraussticht.

Flächen sparen heißt keine Flächen durch überbreite Straßen zu vergeuden!

Die Wohnhäuser im BA5 müssen viel höher werden! Bei den hohen und weiter steigenden Grundstückskosten in München sind höhere Häuser sind die einzige Möglichkeit, bezahlbares Wohnen für Alle zu verwirklichen. Wenn dann - wie bisher in der Messestadt - schon bei 5 Stockwerken Schluss ist, dann ist das die pure Verschwendung von Grund und Boden, auf dem Rücken der Wohnungsmieter und -käufer! Die von machem Kommentarschreiber geäußerte Fundamentalopposition gegen höhere Bauten ist - angesichts der in München gegebenen wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen - nicht nachvollziehbar.

Möglichst urbanes Bauen, d.h.
nicht ganz so dicht, dafür als Regel mehr als 3-5-Stockwerke.
Grüne Gebäude mit Dachgärten und möglichst viel Bepflanzung.
Tiefgaragen, kein Parken auf der Straße
Gute Architektur, mutig und nicht wie im Bauabschnitt 4 mit seiner Investorenarchitektur
Orientierung an Wogeno, Wagnis,Kooperative Großstadt.