Planungsanlass

 © Referat für Stadtplanung und Bauordnung

Die Eigentümergemeinschaft BA5 und die Landeshauptstadt München beabsichtigen das Planungsgebiet gemeinsam zu einem Wohnquartier mit sozialen Infrastruktureinrichtungen (u.a. Grundschule und Kita-Einrichtungen), friedhofsbezogenem Gewerbe, Erschließungsmaßnahmen sowie Grün- und Freiflächen zu entwickeln.

Etwa 75 Prozent des Areals befinden sich im Besitz von sechs privaten Eigentümer*innen mit unterschiedlich hohen Eigentumsanteilen, rund 25 Prozent sind städtisches Eigentum.

Zentrale Aussagen zum Projektvorhaben:

  • Mit dem 5. Bauabschnitt kommt die Entwicklung der Messestadt – mehrere Jahrzehnte nach Auflösung des Flughafens – zu einem vorläufigen Ende.
  • Der zukünftige Städtebau und die Architektur müssen sich nicht an den bisherigen Bauabschnitten der Messestadt Riem orientieren, vielmehr sollen diese sich verträglich in die bestehenden Strukturen einfügen.
  • Angestrebt wird eine sinnvolle Weiterentwicklung des Riemer Parks mit seinen Rad und Wegebeziehungen, zudem soll ein attraktiver Parkeingang von Westen her geschaffen werden.
  • „Stadt der kurzen Wege“ lautet der Leitgedanke des neuen Quartiers. Hierzu begleitend wird ein zeitgemäßes Mobilitätskonzept erarbeitet.
  • Aspekte der Nachhaltigkeit sind von höchster Bedeutung: von der kinder- und familiengerechten Ausgestaltung des Quartiers bis zu einer klimaneutralen Energieversorgung, zukunftsweisenden Mobilitätslösungen sowie einer nachhaltigen Bauweise.
  • Entwicklung von Konzepten für die Neuordnung des Verkehrs im Stadtteil unter Bersücksichtigung des ÖPNV und weiteren Mobilitätsangeboten gehören zu den wesentlichen Aufgaben.

Wie der zukünftige Städtebau des Plangebiets aussehen wird, soll durch einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb geklärt werden.

Die angestrebte Entwicklung erfordert die Aufstellung eines Bebauungsplanes (Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1728n) zur Schaffung der planungsrechtlichen Genehmigungsgrundlagen.